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FAQ - Wissenswertes Reparatur Uhren-Review

Das Rolex Kaliber 3035

Das Kaliber 3035 wurde von 1977 bis 1988 gebaut. Ausgestattet mit einer Brequet-Spirale und der Microstella-Regulierung erfüllt sie die Bedingungen der Chronometer-Zertifizierung (COSC) mit Leichtigkeit.
Die Unruh, sowie das Ankerrad sind oben und unten mit einer KIF-Stoßsicherung ausgestattet.

Die Automatik zieht das Werk, mit 48h Gangreserve, mithilfe der beiden roten Umkehrräder, in beide Richtungen auf.
Ebenso besitzt das Werk bereits einen Sekundenstop.

Welche Uhrwerk-Typen gibt es?

Handaufzug

Bei mechanischen Uhrwerken mit Handaufzug wird die Zugfeder (Energielieferant des Uhrwerkes) manuell „per Hand“ über die Krone aufgezogen. Früher – speziell bei Standuhren – wurde die Zugfeder durch Drehen eines Schlüssels oder per Kette/Darmsaite aufgezogen.

Ausdruck der Zeitwaage
Welche Werte ermittelt die Zeitwaage?

Gangabweichung

Die Gangabweichung zeigt wie viele Sekunden Abweichung das Werk pro 24 Stunden aufweist. Dieser Wert ändert sich je nach Lage der Uhr (z.B. Ziffernblatt oben, Krone unten, Krone oben, …) aufgrund der unterschiedlich wirkenden Schwerkräfte auf das Schwingsystem.
Hochwertige Uhren – wie z.B. aktuelle Rolex Modelle – sind teilweise Chronometerzertifiziert, was bedeutet, dass das Uhrwerk durch das unabhängige Schweizer Prüfinstitut „Controle Officiel Suisse des Chronometres (COSC) 15 Tage und 15 Nächte in unterschiedlichen Bedingungen testet. Die Werte dürfen bei einem nagelneuen Uhrwerk -4 bzw. +6 Sekunden pro Tag nicht überschreiten.
Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass Messergebnisse die über 15 bis 20 Sekunden Abweichung pro Tag liegen, sollten näher untersucht werden.

Ausdruck der Zeitwaage
Welche Werte ermittelt die Zeitwaage?

Amplitude

Die Amplitude gibt an wie viel Ausschlag die Unruh (das Herz der Uhr) aufweist. Der Wert wird in Winkelgrad angegeben und sollte bei modernen Uhren mit Schweizer Ankerhemmung sowie bei Vollaufzug zwischen 260 und 300 Grad liegen. Liegt der Wert deutlich darunter, sollte das Werk einer Revision unterzogen werden. Dank einer Reinigung, neuen Ölen ggf. in Verbindung mit dem Tausch der Zugfeder, erlangt das Werk wieder gesunde Gangwerte. Bei Werten über 310 Grad kann die zu hohe Kraftübertragung an der Hemmung ebenfalls zu Schäden führen.
Sie interessieren sich mehr für das Thema Revision? Lesen Sie hier mehr: http://bens-uhren.be/revision-instandhaltung/

Welche Unterschiede gibt es beim Uhrenglas?

Antireflex-Beschichtung

Die kurz genannte „AR-Beschichtung“ wird verwendet, um Reflexionen auf Uhrengläsern zu unterdrücken und die Transmission zu erhöhen. Diese Beschichtung wird hauchdünn auf das Glas aufgetragen und verhindert, dass die Lichtstrahlen wieder zum Betrachter zurückgeworfen werden. Durch die klare und uneingeschränkte Sicht auf das Ziffernblatt entsteht der Eindruck, dass kein Glas eingesetzt ist. Gläser können einseitig oder beidseitig beschichtet werden – oftmals erkennt man die beidseitige Antirelfex-Beschichtung durch einen topas-blauen Schimmer am Uhrenglas.

Welche Unterschiede gibt es beim Uhrenglas?

Saphirglas

Nach dem Diamanten und Moissanit ist Saphir das dritt-härteste Material der Welt und wird aufgrund seiner Eigenschaften sowie des geringen Preises häufig als Uhrenglas verwendet. Saphierglas ist sehr kratzfest und bruchsicher und kann durch eine normale Nutzung nicht zerkratz oder zerstört werden. Zu beachten: umso härter ein Material desto spröder ist es. Spahirglas ist nicht bruchsicher!

Welche Unterschiede gibt es beim Uhrenglas?

Mineralglas

Ein Mineralglas ist nichts anderes als ein Kristallglas, das der chemischen Struktur eines Bergkristalls oder Rauchquarz sehr ähnlich ist. Im Vergleich zum Saphierglas ist es weniger widerstandsfähig und kann leichter zerkratzen, splittern oder brechen. Daher werden der Struktur weitere Oxide beigemischt bzw. im Nachhinein die Oberfläche chemisch gehärtet.

Welche Uhrwerk-Typen gibt es?

Quarz

Ein Quarzwerk wird durch eine kleine Batterie mit Energie versorgt. Der Takt wird durch einen Schwingquarz in Stimmgabelform vorgegeben und hat in der Regel recht geringe Fehlergrenzen (Gangabweichungen). Auch viele namhafte Uhrenhersteller setzen auf die Zuverlässigkeit von Quarzwerken.

Welche Uhrwerk-Typen gibt es?

Automatik

Bei einem Automatikwerk wird die Zugfeder (Energielieferant des Uhrwerkes) von einem sich drehenden Rotor aufgezogen. Der Rotor wird durch die natürlichen Bewegungen am Arm mit ausreichend Schwung versorgt, um das Werk kontinuierlich am Laufen zu halten. Das Werk kann dabei nicht „zu viel“ aufgezogen werden, da die sogenannte Schleppfeder an der Federhauswand durchrutscht.

Grundwissen - Begriffsklärung

Was ist ein Chronograph und welche Funktionen bietet mir dieser?

Ein Chronograph hat meist zusätzlich zur Krone zwei Drücker und am Ziffernblatt mehrere Hilfsziffernblätter. Der Begriff selbst bedeutet „Zeitschreiber“, was in der Form der Armbanduhr nichts anderes heißt als die Möglichkeit die Zeit zu stoppen. Der zentrale Sekundenzeiger dient dabei zum Ablesen von Sekunden und Sekundenbruchteilen. An der äußeren Skala – meistens auf der Lünette angebracht – lässt sich beispielsweise die Durchschnittsgeschwindigkeit (Tachymeterskala), der Puls einer Person (Pulsometerskala), oder der räumliche Abstand zwischen einem optischen und akustischen Ereignis (Telemeterskala) bestimmen.